Nr. 04 - ''T-Shirt-Temperatur auch im Winter''

Geräumig, hell und energieeffizient – so sollte es sein, das neue Zuhause der Familie Preut mit ihren drei Kindern. Entstanden ist ein Passivhaus in Holzständerbauweise, das all die Vorgaben erfüllt. Sibylle und Sven Preuts Urteil zum Thema Passivhaus lautet einstimmig: ohne Einschränkung zu empfehlen. Die EDV-Spezialistin und der Lehrer finden, sie haben lange genug zu viel Geld verheizt.

Herr Preut, der Winter steht vor der Tür. Muss man sich da als Passivhaus-Besitzer warm anziehen?

(Lacht) Nein, nein. Im Gegenteil, in unserem Haus herrschen den ganzen Herbst und Winter über T-Shirt-Temperaturen. Wir haben immer ein super Raumklima. Und das Schöne daran ist, wir können zwar die Fenster aufmachen und lüften, müssen es aber nicht. Unsere Komfortlüftungsanlage sorgt permanent für Frischluftzufuhr.

Sie sind vor drei Jahren mit der Familie in Ihr Passivhaus in Weitnau gezogen. Vorher wohnten Sie in Kempten in einer Wohnanlage.

Das war eine Eigentumswohnung. Sie ist zu klein geworden. Uns hat aber auch gestört, dass Wohnungen der Anlage zentral beheizt worden sind. Die Nebenkosten waren extrem hoch. Das hat uns genervt und war einer der wesentlichen Gründe dafür, dass wir uns für den Bau eines Passivhauses entschieden haben. Wir wollten versuchen, trotz mehr Wohnraum die Ausgaben fürs Heizen deutlich zu senken. Und das ist uns mit unserem Passivhaus absolut gelungen.

Ihr Haus ist Dank der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sogar ein Energie-Plus-Haus. Das heißt, Sie speisen mehr Strom ins öffentliche Netz ein, als Sie für Heizung, Haustechnik und den Betrieb aller elektrischen Geräte im Haus verbrauchen.

Das ist ein sehr gutes Gefühl - nicht nur aus ökologischer Sicht. Die garantierten Einnahmen aus dem Betrieb der Photovoltaik-Anlage sind in die Hausfinanzierung eingeflossen.

Wie sind Sie auf Herz & Lang als Planungsbüro gestoßen?

Durch einen Vortrag. Dieter Herz sprach über die Vorzüge eines Passivhauses. Das klang sehr fachkundig und überzeugend. Wir hatten auch noch mit anderen Firmen Kontakt aufgenommen, aber dabei kein so gutes Gefühl gehabt.

inwiefern?

Da hat man den Eindruck, denen geht es in erster Linie nur ums Verkaufen, alles andere war zweitrangig. Bei Herz & Lang war das anders. Dort fühlten wir uns von Anfang an sehr gut aufgehoben. Wenn man ein Haus baut, muss man kompetente Partner ins Boot holen. Ich halte auch nichts davon, einen Bauträger zu engagieren.

Warum nicht?

Dem ist man doch nach Unterzeichnung des Vertrages auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Um das zu vermeiden, haben wir die Planung und Bauleitung an die Experten von Herz & Lang vergeben. Wenn man meint, man müsste sich um alles selbst kümmern, geht das auch wieder nicht gut. Manfred Kolb, unser Bauleiter von Herz & Lang, hat das sehr, sehr gut gemacht. Respekt, wie der mit den Handwerkern umgegangen ist. Das hätten wir alleine sicher so nicht hinbekommen.

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